Vorzeitige Beendigung der Verbraucherinsolvenz mit Restschuldbefreiung

Schon eine ganze Weile schwebte das Wort „Insolvenz” wie ein Damokles-Schwert über Frau R., die sich doch so sehr eine Schuldenbereinigung wünschte. Alle Rettungsversuche scheiterten, so dass sie schließlich schweren Herzens am 9.8.2006 beim Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens (§ 305 InsO) stellte. Das Verfahren wurde am 13.11. 2006 eröffnet, die Restschuldbefreiung zunächst für den 13.11.2012 angekündigt.Am 4.8.2008, dem Ende des Insolvenzverfahrens, begann für Frau R. die Wohlverhaltensphase, die auf den 9.8.2012 – also 6 Jahre nach Eröffnung des Verfahrens – terminiert wurde. In dieser Zeit musste sie dem Arbeitsmarkt bedingungslos zur Verfügung stehen und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse darlegen, besonders deren Veränderungen. Denn erst dann wird eine Restschuldbefreiung wirksam.

Da Frau R. sich beruflich und damit auch finanziell weiter entwickeln wollte und ein Erbe in Aussicht stand, stellte ihr die Familie einen Betrag von x % der angemeldeten Forderungen für einen Vergleich zur Verfügung. Diese Hilfe kam im richtigen Moment und sorgte für Zuversicht bei Frau R., deren Gedanken fast ausnahmslos um eine Entschuldung kreisten. Ihre große Sorge war, dass nicht alle Gläubiger dem eröffneten Insolvenzverfahren zustimmten. Damit wäre ein Vergleich nicht möglich.

Zwei Behörden und der verärgerte Ex-Vermieter mussten ihre Zustimmung geben, sonst wären alle Anstrengungen vergeblich gewesen. Die Behörden signalisierten bald ihr OK, der ehemalige Vermieter jedoch war sehr aufgebracht und zornig. Immer wieder erweckte er den Anschein, kurzfristig das Verfahren platzen zu lassen. Die Verhandlungen verliefen äußerst schwierig. Mit viel Geduld und zahlreichen Gesprächen gelang es unserem Berater, alle Beteiligten von einem Vergleich zu überzeugen und dem Gericht gegenüber eine Befriedigungsanzeige zu erteilen.

Trotz anfänglicher Skepsis von allen Seiten beendete das Amtsgericht im Frühjahr 2009 vorzeitig das Insolvenzverfahren gegen Frau R. mit Erteilung der Restschuldbefreiung. Auch die nicht angemeldeten Schulden (30.000,00 € eines Autovermieters) wurden damit per Gerichtsbeschluss erlassen.

Frau R. ist über diese Entscheidung überglücklich und kann nun unbeschadet eine neue berufliche Karriere starten. Außerdem wird sie demnächst uneingeschränkte Eigentümerin einer eigenen Immobilie sein.

Wenn Sie neugierig auf uns geworden sind oder den Eindruck haben, wir könnten Ihnen bei der Lösung Ihrer Probleme helfen, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf unter der Telefonnummer 02104 – 173 6180 oder 0172 – 70 55 555. Eine Email können Sie senden an: info@strategische-Schuldenberatung.de. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Alternativen zur Insolvenz

Insolvenz ist für jede überschuldete Person, seien es Freiberufler, Selbständige mit einem kleinen Unternehmen oder Angestellte eine schwierige und unangenehme Lebenssituation. Schulden müssen abgetragen werden. Die finanziellen Rahmenbedingungen erschweren das berufliche und private Leben.
Seit 1999 gilt für diesen Personenkreis die Insolvenzordnung. Wer nach der Durchführung eines gerichtlichen Insolvenzverfahrens eine sechsjährige „Wohlverhaltensphase“ erfolgreich besteht, kann von den bis dahin noch nicht getilgten Schulden befreit werden. Dieser Schritt heißt Restschuldbefreiung.

Solche Verfahren bringen jedoch Unannehmlichkeiten mit sich. Sie bedeuten für den Schuldner den vorübergehenden Verlust der finanziellen Handlungsfähigkeit. Außerdem wird die Öffentlichkeit darüber in allgemein zugänglichen Medien, z.B. der Tageszeitung, informiert. Wer seine Lage bis zu diesem Zeitpunkt vor seinem privaten und beruflichen Umfeld verheimlichen konnte, ist nun „entlarvt“. Für alle Beteiligten keine einfache Situation.

Vorteilhafter und damit eine Alternative zur Insolvenz ist eine einvernehmliche Schuldenbereinigung, die dem Betroffenen – und damit auch seiner Familie, dem Freundes- oder Kollegenkreis – viele Unannehmlichkeiten erspart. Wie ein solches Verfahren funktioniert, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie die konkrete Hilfe bei Schulden aussehen kann, möchte ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch erläutern.

Rufen Sie uns an unter 02104 – 173 61 80. Es gibt durchaus Möglichkeiten, eine Entschuldung oder weitere Insolvenzgefahren zu meistern. Wir stellen Ihnen dazu unser Fachwissen und unsere langjährige Erfahrung gerne zur Verfügung.

Vergleich mit den Gläubigern statt Abgabe der eidesstattlichen Versicherung

Endlich sein eigener Herr sein – das war schon immer der große Wunsch von Willi G., 32 Jahre. Er machte sich mit einem Lottogeschäft selbständig. Anfangs lief auch alles glatt, doch nach und nach wurde es schwieriger, Rechnungen zu begleichen. So häufte sich innerhalb kurzer Zeit ein Schuldenberg von 13.250,00 € an, Zinsen und regelmäßige Kosten kamen noch hinzu.

Mittlerweile war Willi G. mit dieser Situation völlig überfordert. Er öffnete keine Briefe mehr, tat so, als sei alles normal. Er kümmerte sich nicht um die Bezahlung seiner Schulden, ignorierte Mahnungen und steckte stattdessen den „Kopf in den Sand“. Er wollte sich nicht mit Themen wie Zwangsvollstreckung, Versteigerung oder Offenbarungseid beschäftigen. So groß konnten seiner Meinung nach die Probleme doch nicht sein, obwohl er bei der zuständigen Gerichtsvollzieherin den Status eines Stammkunden erreicht hatte. Sie besuchte ihn regelmäßig und pfändete innerhalb eines Jahres mehrere Tausend Euro.

Aus Sicht unseres Beraters war dies eine völlig unnötige Ausgabe, denn nach wie vor drohte die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung. Schließlich lagen weitere 5 Aufträge zur Vollstreckung bzw. zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung vor. Diese hätte die Chance zum Aufbau einer neuen Existenz vernichtet. In dieser scheinbar ausweglosen Situation entwickelten wir gemeinsam eine Gegenstrategie zur bisherigen „Vogel Strauß Politik“ von Herrn G.

Zunächst erreichte unser Berater bei der Gerichtsvollzieherin eine kurze Vollstreckungspause von 14 Tagen. In dieser Zeit gelang es ihm, die Gläubiger zur einstweiligen Rücknahme der Vollstreckungsaufträge zu bewegen. Etwas Zeit war gewonnen. Zeit, sich aktiv um Hilfe zu bemühen. So fasste sich Herr G. ein Herz und lieh sich von einer Tante 5000,00 €. Mit diesem Betrag handelte der Berater einen Vergleich mit allen Gläubigern aus. Sie erhielten einen Teilbetrag und verzichteten rechtskräftig auf den Rest.

Für Herrn G. bedeutete dies ein gutes Ende und die Chance zu einem neuen Anfang. Er war sehr froh, dass es keinen weiteren Eintrag in die Schuldnerkartei gab. Auch vorhandene Einträge wurden gelöscht und die Schufa erhielt eine entsprechende Mitteilung. Die Gerichtsvollzieherin hatte somit einen „guten Kunden“ verloren. Mittlerweile kümmert sich Herr G. um den Aufbau eines neuen Geschäftes. Aus den Fehlern hat er gelernt; er hat eine angebotene Beratung zur Existenzsicherung angenommen.

Es gibt weitere erfolgreiche Beispiele, wie in Krisensituationen zufriedenstellende Lösungen gefunden wurde. Rufen Sie uns an und schildern Sie Ihr Problem. Wir helfen Ihnen, denn wir wissen, wie es geht.

Wir sind für Sie da unter der Telefonnummer: 02104 – 173 61 80 oder per Email unter: info@strategische-schuldenberatung.de.